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Abschlussarbeiten

Worum geht es?

Hier finden Sie Hinweise zu Abschlussarbeiten in den folgenden Studiengängen:

  • Ein-Fach-Bachelor-Studiengang “Philosophie”,
  • Bachelor-Studiengang “Philosophie” im Kernfach und
  • Master-Studiengang “Philosophie”.

Bitte beachten Sie auch die allgemeinen Hinweise und Ressourcen zum Wissenschaftlichen Arbeiten.

Regularien

Lesen Sie die einschlägigen Paragraphen Ihrer Prüfungsordnung genau und klären Sie alle offenen Fragen mit Lehrenden, Betreuenden oder Studienberatung.

Die Angaben auf dieser Seite sind nach bestem Wissen und gewissen aus den geltenden Prüfungsordnungen entnommen, bleiben aber informell und nicht rechtlich bindend. Entscheidend ist stets das, was in der jeweiligen Prüfungsordnung steht.

Planung und Umfang

Beginnen Sie die Planung Ihrer Abschlussarbeit wie eine längere Hausarbeit, nicht wie etwas ganz Großes, Neues, vielleicht sogar existenziell Aufgeladenes, in dem das Studium seinen krönenden Abschluss finden soll. Was Sie von Hausarbeiten kennen, gilt auch hier: Meist ist das gewählte Thema zu groß und muss weiter eingegrenzt werden. Und wenn sie klar abgegrenzt beginnen, ist es kein Problem, wenn das Thema beim Schreiben natürlich wächst.

Planen Sie Ihre Abschlussarbeit schriftlich. Verfassen Sie ein Exposé, eine mögliche Gliederung, eine Literaturliste oder andere Texte, die Sie von sich aus als hilfreich erfahren oder die Ihre Betreuenden für die Planung und Besprechung vorschlagen.

Planen Sie, Ihre Abschlussarbeit wahlweise in deutscher oder englischer Sprache zu schreiben und entscheiden Sie dies je nach Thema und Literaturgrundlage in Absprache mit den Betreuenden.

Anbindung an Lehrveranstaltungen und Prüfungsleistungen

Es ist sinnvoll, Ihre Abschlussarbeit thematisch an eine Lehrveranstaltung anzubinden, die Sie bereits besucht haben oder parallel besuchen. Daher ist es auch sinnvoll, innerhalb der Lehrveranstaltungen, die Sie aktuell besuchen, aktiv nach möglichen Themen zu suchen und Ihre Lehrenden – sofern diese das nicht ohnehin tun – nach geeigneten Themen für Abschlussarbeiten zu fragen.

Es ist auch sinnvoll, Ihre Abschlussarbeit in einem Bereich zu schreiben, in dem Sie bereits Prüfungsleistungen abgelegt haben, am besten eine Hausarbeit. Das Thema der Abschlussarbeit darf aber laut Prüfungsordnung nicht deckungsgleich mit dem Thema einer bereits abgelegten Prüfung sein. Machen Sie also (zur Sicherheit und aus Redlichkeit!) jede Verbindung oder Anknüpfung Ihren Betreuenden gegenüber vollständig transparent.

Betreuende, Erst- und Zweitbetreuung

Finden Sie zuerst eine Person, die die Erstbetreuung Ihrer Arbeit übernimmt, und zwar am besten über den Austausch in der persönlichen Sprechstunde und am besten auf der Grundlage einer ersten schriftliche Planungsskizze, alternativ zumindest ersten mündlich erläuterten Vorschlägen. Ideal für die Erstbetreuung geeignet sind Lehrende, die Sie bereits aus Ihrem Studium kennen, deren Umgang und Feedback (am besten zu einer eigenen Hausarbeit) Sie kennen und schätzen, bei denen Sie wissen, worauf es ihnen ankommt, und die zudem auch über einschlägige thematische Expertise verfügen. Wenn niemand all diese Kriterien erfüllt, ist es durchaus auch eine legitime Möglichkeit, die thematische Expertise an dieser Stelle schwächer zu gewichten und dieses Kriterium stattdessen für die Zweitbetreuung stärker in den Blick zu nehmen. Wer sich hierfür am besten eignet, sollte auch im Austausch mit der erstbetreuenden Person besprochen und festgelegt werden.

Status der Betreuenden

Die geltenden Prüfungsordnungen legen fest, dass mindestens eine der beiden betreuenden Personen eine Professur (beliebiger Art, auch Juniorprofessur) oder eine Privatdozentur innehaben muss, und zwar in dem Studiengang, in dem die Arbeit geschrieben wird. Daraus ergeben sich zwei Konsequenzen:

  1. Sollte Ihre Erstbetreuung diese Bedingung nicht erfüllen, müssen Sie als Zweitbetreuung eine Person wählen, die sie erfüllt – und umgekehrt.
  2. Sobald eine der beiden Personen diese Bedingung erfüllt, kann die andere Personen prinzipiell durchaus auch in einem anderen Fach angesiedelt sein. Das ist jedoch nur in wenigen Fällen sinnvoll und erfordert eine intensive inhaltliche Abstimmung mit beiden Betreuenden.

Betreuung und Begleitung

Verabreden Sie mit Ihren Betreuenden, in welcher Form Sie über Zwischenstände Ihrer Abschlussarbeit im Austausch sind und in welcher Form diese für Ihre Rückfragen zur Verfügung stehen. Beachten Sie dabei, dass eine Zweitbetreuung je nach Person und Zeitbudget oft weit geringer ausfällt als eine Erstbetreuung und dass sie manchmal auch nur in einer Zweitbegutachtung der eingereichten Arbeit besteht.

Besonders hilfreich sind weitere Formen der Begleitung Ihres Arbeitsprozesses, allen voran informelle Tandems, Trios oder gar größere Gruppen von Studierenden, die alle an ihren Abschlussarbeiten sitzen. Daneben eignen sich auch Lehrveranstaltungen wie thematisch passende Seminare oder auch Kolloquien – vor allem dann, wenn Ihre Betreuenden solche Veranstaltungen anbieten. Dass in Kolloquien teils auch Promovierende und Promovierte ihre aktuelle Arbeit vorstellen, kann einschüchternd wirken, bietet aber um so größere Potenziale für konstruktives Feedback zu Ihrer Arbeit.

Anmeldung und Bearbeitungszeit

Melden Sie Ihre Arbeit an, wenn Ihr Thema und Ihre Betreuenden feststehen und dieser Schritt gut in Ihre Arbeitspläne passt. Das ist in der Regel im letzten Semester Ihres Studiums der Fall, aber hier bestehen keine strikten Voraussetzungen.

Erst nach der Anmeldung der Arbeit beginnt die offizielle Bearbeitungszeit von drei Monaten für BA- bzw. sechs Monaten für MA-Arbeiten. Nachfristen auch aufgrund von Erkrankungen sind laut den Prüfungsordnungen zwar möglich, aber nur in einem sehr begrenzten Rahmen. Auch die einmalige Rückgabe des Themas innerhalb einer Frist von maximal vier Wochen ist möglich.

Die im Portal hinterlegte Einreichungsfrist und die Einreichung über diesen Weg sind alternativlos. Auch Absprachen mit Ihren Betreuenden helfen hier nicht.

Länge

Eine BA-Arbeit soll 9.000–15.000 Wörter (30–50 Seiten) lang sein, eine MA-Arbeit 18.000–30.000 Wörter (60–100 Seiten). Wenn Sie absehen können, dass Sie diesen Rahmen möglicherweise unter- oder überschreiten, dann suchen Sie unbedingt das Gespräch mir Ihren Betreuenden.