Das Studium der Philosophie an der HHU

Das Studium der Philosophie wird an der HHU mit den Abschlüssen Bachelor und Master angeboten. Im Bachelorstudiengang wird ein Kernfach mit einem Ergänzungsfach kombiniert, der Masterstudiengang ist ein Einfachstudiengang, in dem aber eine Schwerpunktbildung entweder in Theoretischer oder in Praktischer Philosophie möglich ist. Philosophie kann man mit dem Abschluss Bachelor sowohl als Kernfach als auch als Ergänzungsfach studieren. Beide Abschlüsse erlauben den Übergang zum Masterstudiengang.

Ziele und Schwerpunkte des Philosophiestudiums

Ziele des Philosophiestudiums sind einerseits die Vermittlung von historischen und systematischen Kenntnissen in den wichtigsten philosophischen Problemstellungen und Problemlösungen, andererseits die Förderung argumentativer Kompetenz und der Fähigkeit, analytisches Denken auf konkrete Problemfelder anzuwenden.

Sowohl in der Theoretischen als auch in der Praktischen Philosophie werden vielfältige Schwerpunkte angeboten, die ein umfassendes Studium der Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ermöglichen. Die Schwerpunkte des Lehrstuhls für Theoretische Philosophie (Gerhard  Schurz) liegen in der Wissenschaftstheorie, Logik und Erkenntnistheorie. Weitere Professuren für Theoretische  Philosophie vertreten die Sprachphilosophie und die Metaphysik der Wissenschaften  (Markus Schrenk), die  Philosophie des  Geistes und der Kognition (Gottfried  Vosgerau) sowie die Ontologie/Metaphysik und die Geschichte der  Philosophie (Christoph  Kann).  Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie (Frank Dietrich) hat seine Schwerpunkte in der Politischen Philosophie, Moralphilosophie, Medizinethik und Rechtsphilosophie. Eine weitere Professur für Praktische Philosophie (Simone Dietz) ist der Kultur- und Sozialphilosophie gewidmet und fungiert als Schnittstelle zur Kultur- und Medienwissenschaft. Neben diesen sechs ständigen Professuren gibt es noch eine Zeitprofessur für Theoretische Philosophie, die von Susanne Hahn mit den Schwerpunkten Normativitätskonzeptionen, Rationalitätstheorien und Wirtschaftsethik vertreten wird.

Das Fach Philosophie pflegt in Forschung und Lehre eine intensive Zusammenarbeit mit anderen Fächern, die auch über die Grenzen der Philosophischen Fakultät hinausgeht. Zusammen mit der Allgemeinen Sprachwissenschaft und den Sprachwissenschaften der Philologien ist es am DFG-Sonderforschungsbereich 991 Die  Struktur von Repräsentationen in Sprache, Kognition und Wissenschaft beteiligt. In der Lehre trägt das Fach Philosophie zu mehreren integrierten Studiengängen bei,  so z.B. zum BA-Studiengang Linguistik, zum BA-Ergänzungsfach Antike Kultur und zu medien- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen. Mit der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gibt es gemeinsame Aktivitäten auf dem Gebiet der Evolutions- und Kognitionswissenschaft, mit der Medizinischen Fakultät besteht eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Biomedizinischen Ethik. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Fachs Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität eröffnet den Studierenden vielfältige Perspektiven, die Philosophie als Grundlagenwissenschaft und in diversen Anwendungsbezügen kennenzulernen.

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