Ereignis

Titel:
Magnus Schlette: „Von der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht zur Philosophie des individuellen Gesetzes.“

Datum / Uhrzeit:
18.11.19   /  16:30 - 18:00

Veranstalter:
Dennis Sölch und Oliver Victor


Beschreibung:

Im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichte und Gegenwart der Existenzphilosophie“ laden wir herzlich ein zu einem Vortrag von

Magnus Schlette: „Von der Anthropologie in pragmatischer Hinsicht zur Philosophie des individuellen Gesetzes. Annotationen zu Kant und Simmel“

Abstract:

Der Vortrag arbeitet die der Reflexion auf die conditio humana immanente Dynamik heraus, die von der weltbürgerlich-lebensklugen Menschenkenntnis einer pragmatisierten Anthropologie à la Kant zu einer Pluralisierung von Lebensanschauungen à la Kierkegaard und von dort zu einer Philosophie des individuellen Gesetzes führt, der Georg Simmel sein letztes Buch gewidmet hat.

Zur Person:

Magnus Schlette ist Referent für Philosophie und Leiter des Arbeitsbereichs "Theologie und Naturwissenschaften" an der FEST (Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft) in Heidelberg und Privatdozent für Philosophie am Philosophischen Seminar der Universität Heidelberg. Zurzeit Fellow für Religionsphilosophie am Käte-Hamburger-Kolleg "Dynamics in the History of Religions" der Ruhr-Universität Bochum. Promotion 2003 in Philosophie mit einer historisch-systematischen Arbeit zu Entstehungsbedingungen und Struktur narrativer Selbstverhältnisse. Habilitation 2010 mit einer Arbeit zur Idee der Selbstverwirklichung. Forschungsschwerpunkte: Freiheitstheorie, Wahrnehmungstheorie, Transzendenz-Immanenz-Dichotomie im Schnittfeld von Philosophischer Anthropologie, Ästhetik, Hermeneutik, Kultur- und Religionsphilosophie.


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