Termin

Titel:
Philipp Schwab: „Existenzphilosophie als ,Zeitenwende‘? Jaspers über Kierkegaard und Nietzsche“

Datum / Uhrzeit:
14.10.19   /  16:30 - 18:00

Veranstalter:
Dennis Sölch und Oliver Victor


Ort:
Hörsaal 5E, Geb. 25.21


Beschreibung:

Im Rahmen der Ringvorlesung „Geschichte und Gegenwart der Existenzphilosophie“ laden wir herzlich ein zu einem Vortrag von

Philipp Schwab: „Existenzphilosophie als ,Zeitenwende‘? Jaspers über Kierkegaard und Nietzsche“

Abstract:

Der Vortrag fragt nach den epochalen und geschichtlichen Hintergründen derjenigen Denkformen, die heute unter dem Sammeltitel der ,Existenzphilosophie' gefasst werden. Diese Frage mag zunächst provokant erscheinen, grenzt sich doch der existenzphilosophische Ansatz beim ,konkreten Einzelnen' dezidiert von geschichtsphilosophischen Groß-Konstruktionen ab. Gerade in dieser Abstoßung schreibt die Existenzphilosophie sich aber zugleich - teils implizit, teils explizit - in spezifische geschichtliche Horizonte einer nachidealistischen Philosophie ein. Der Vortrag wird sich in einem ersten Schritt kurz der ,Urszene' der existenzphilosophischen Strömung zuwenden und Kierkegaards Verhältnis zum Deutschen Idealismus behandeln, um dann in einem zweiten Jaspers' ausdrücklich epochale Positionierung der Existenzphilosophie im Ausgang von Kierkegaard und Nietzsche in den Blick zu nehmen.

Zur Person:

Philipp Schwab ist Juniorprofessor für Philosophie mit Schwerpunkt "Klassische
deutsche Philosophie und ihre Rezeption" an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Leiter einer Emmy Noether-Forschungsgruppe (DFG) zum Dialog zwischen Schelling und Hegel. Seine Schwerpunkte liegen in der Klassischen deutschen Philosophie (Fichte, Schelling, Hegel) sowie in der Existenzphilosophie und Metaphysikkritik des 19. und 20. Jahrhunderts (bes. Kierkegaard, Nietzsche, Heidegger, Derrida). Im Zentrum steht dabei das begriffliche Verhältnis von Identität und Differenz sowie von System und Systemkritik.


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