PD Dr. Claudia Pawlenka

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Privatdozentin

PD Dr. Claudia Pawlenka

Gebäude: 23.32
Etage/Raum: U1.27
Tel.: +49 211 81-12912

Sprechstunde

Vorlesungszeit: n.V.
Vorlesungsfreie Zeit: n.V.

Wissenschaftlicher Werdegang

1987 Abitur am humanistischen Uhlandgymnasium Tübingen (LF Latein und Kunst)
1987 - 1994 Studium der Sportwissenschaft, Romanistik, Latein und Geographie an der Universität Tübingen
1994 - 1995 Staatsexamen an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen
1997 - 1999 Promotionsstipendium der DFG am Tübinger Graduiertenkolleg "Ethik in den Wissenschaften" am Interdisziplinären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften; Philosophiestudium
2000 - 2001 Wechsel an die Humboldt Universität Berlin, Promotionsstudiengang/Philosophie
2001 Promotion zum Thema Utilitarismus und Sportethik an der Humboldt Universität Berlin
2001 Humboldt-Preis 2001 der Humboldt Universität zu Berlin (Dissertationsschrift „Der Utilitarismus als Schlüssel zu einer Systematik der Sportethik“)
2002 - 2003 Lehrbeauftragte im Rahmen des Ethisch-Philosophischen Grundlagenstudiums (EPG) an der Universität Tübingen
2003 - 2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen des interdisziplinären DFG-Projekts "Die philosophisch-ethische Begründung des Dopingverbots im Sport im Spannungsfeld von 'Natürlichkeit' und 'Künstlichkeit'" an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt (Betreuung: Dieter Birnbacher, Eike Emrich, Dietmar Mieth)
2007 - 2009 Postdoc-Stipendium der DFG am Tübinger Graduiertenkolleg Bioethik am Interfakultären Zentrum für Ethik in den Wissenschaften
2009 Habilitation im Fach Philosophie an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Ernennung zur Privatdozentin (Habilitationsschrift: Ethik, Natur und Doping im Sport)
Seit 2009 Privatdozentin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
2011 DOSB-Wissenschaftspreis 2009/2010 (Habilitationsschrift „Ethik, Natur und Doping im Sport“).
2011 - 2014 Leitung des DFG-Projekts „Human Enhancement – Eine Debatte im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik“ an der Goethe-Universität Frankfurt/M.
2015 Gastprofessur am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Forschungsschwerpunkte

  • Allgemeine Ethik, Angewandte Ethik
  • Sportphilosophie, Sportethik
  • Bioethik, Natürlichkeit, Doping, Human Enhancement
  • Utilitarismus, Kant
  • Leibanthropologie
  • Emotionstheorien

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

Monographien

Ethik, Natur und Doping. Veröffentlichung in der Reihe „ethica“ (hrsg. von D. Sturma/ M. Quante), Paderborn: Mentis 2010.
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Utilitarismus und Sportethik. Paderborn: Mentis 2002.
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Herausgeberschaften

Sportethik. Regeln - Fairneß – Doping: Veröffentlichung in der Reihe "ethica" (hrsg. von D. Sturma/ M. Quante). Paderborn: Mentis 2004. (Übersetzung ins Japanische 2016 im Verlag Shobo, ISBN978-4-7710-2755-8).
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Aufsätze

  • Ethische und moralische Grundlagen des Sports, In: Güllich, A. / Krüger, M. (Hrsg.): Handbuch Sport und Sportwissenschaft, Springer-Verlag (in Vorbereitung).
  • Über den Sinn und das Selbstverständnis der Sportphilosophie – Allgemeine und konkrete  Überlegungen am Beispiel der Natürlichkeit. Zeitschrift für Praktische Philosophie (2017) Bd. 3 Heft 2, S. 93-144.
  • Das Streben nach Exzellenz im Sport – Perfektionierung des Menschen durch Doping?, in: Liessmann, K. (Hrsg.)(2016), Philosophicum Lech, Verlag Zsolnai: Wien 2016, S. 145-168.
  • Sportethik/ Bioethik – die Perfektionierung des Menschen als Form der Kommodifizierung. In: M. Maring (Hrsg.)(2016), Zur Zukunft der Bereichsethiken. Herausforderungen durch die  Ökonomisierung der Welt. Schriftenreihe des Zentrums für Wirtschafts- und Technikethik am Karlsruher Institut für Technologie, Bd. 8, Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, S. 257--281. (im Erscheinen)
  • Doping im Sport und Enhancement – Chancen zum Dialog in der Angewandten Ethik?, in: Ueckert, S./ Mues. A./ Joch, W. (Hrsg.)(2015), Ethische Aspekte des Sports: Enhancement,  Doping, Spitzensport. Peter Lang: Frankfurt am Main, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Warszawa, Wien, S. 109-139.
  • Angewandte Ethik im Kontext von Sportethik und Bioethik, in: M. Maring (Hrsg.)(2014), Bereichsethiken im interdisziplinären Dialog. Schriftenreihe des Zentrums für Wirtschafts- und Technikethik am Karlsruher Institut für Technologie, Bd. 6, Karlsruhe: KIT Scientific Publishing, S. 276-300.
  • Fair Play, in:  C. R. Torres (ed.)(2014), Bloomsbury Companion to The Philosophy of Sport, London, New Delhi, New York, Sydney: Bloomsbury, pp. 355-357.
  • Ethik, Natur und Doping im Sport, in: Sportwissenschaft. The German Journal of Sports Sciences, 2012, Bd. 42, Heft 1, S. 6-16.
  • Philosophy of Sport in Germany – An Overview of its History and Academic Research. In: Journal of the Philosophy of Sport vol. XXXVII, nr. 2, 2010, pp. 271-291.
  • Doping und Philosophie. Forschungsbericht. In: Information Philosophie (in Vorbereitung).
  • Läßt sich der Utilitarismus humanisieren? (in Vorbereitung).
  • Vernünftige Gefühle oder gefühlte Vernunft? Ethische Aspekte einer Philosophie der Gefühle (in Vorbereitung).
  • Der trainierte Mensch – Optimierung der sportlichen Leistungen. Doping na und? Tagungsband der Evang. Akademie Loccum „Sind Sie gut genug? Zur (Selbst-) Optimierung und Vervollkommnung des Menschen 60/2010, S. 83-92.
  • Das Dopingverbot im Sport – eine Kontroverse im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik, in: Spitzer, G. /Franke, E. (Hrsg.), Sport, Doping und Enhancement – Transdisziplinäre Perspektiven. Köln: Strauß Verlag 2010, S. 95-104.
  • Das Dopingverbot im Sport – eine Kontroverse im Schnittpunkt von Sportethik und Bioethik. In: E. Franke (Hrsg.): Ethik im Sport. Schorndorf: Hofmann-Verlag 2010.
  • Leistungssteigerung im Sport – ethisch indifferent? Eine Grenzerkundung zwischen ,Natürlichkeit’ und ,Künstlichkeit’. In: G. Maio/ J. Clausen/ O. Müller (Hrsg.): Mensch ohne Maß? Reichweite und Grenzen anthropologischer Argumente in der biomedizinischen Ethik. Freiburg/München: Karl Alber 2008, S. 167-183.
  • Der Künstliche Mensch, „Gendoping“ und die Naturalisierung der Leistung im Sport. In: O. Hallich/ C. Kaminsky (Hrsg.): Verantwortung für die Zukunft. Zum 60. Geburtstag von Dieter Birnbacher, Münster, Hamburg, London 2006: Lit, S. 119-139.
  • Zur Frage einer Olympischen Partikularethik und zu Doping als innerem Sprengsatz der Olympischen Idee. In W. Buss/ S. Güldenpfennig/ A. Krüger (Hrsg.)(2006), Zur Neubegründung der Olympischen Idee. Denkanstöße (S. 33-48). Wiesbaden: Roswitha Stumm.
  • Sportethik. Das Stichwort. In: Information Philosophie 2005, Heft 5, S.34-38.
  • Der Sport - Bühne für den neuen Menschen? Überlegungen zu Gendoping, Natürlichkeit und Kreativität. In: G. Abel (Hrsg.): „Kreativität“. XX. Deutscher Kongreß für Philosophie. Sektionsbeiträge, Bd. 1. Berlin 2005, S. 395-408.
  • The Idea of Fairness: A General Ethical Concept or One Particular to Sport? In: Journal of the Philosophy of Sport (2005), vol.  XXXII, S. 49-64.
  • Walter Kuchler: Sportethos. Eine moraltheologische Studie des im Lebensbereich Sport lebendigen Ethos als Beitrag zu einer Phänomenologie der Ethosformen (1969). In: Court, J./Meinberg, E. (Hrsg.): Klassiker und Wegbereiter der Sportwissenschaft. Stuttgart: Kohlkammer 2005, S. 407-413.
  • Wozu Sportethik? Replik zu Volker Schürmann: „Zur besorgten Sportethik, die alles beim Alten beläßt - aus Anlaß zweier Neuerscheinungen“. In: Leipziger Sportwissenschaftliche Beiträge (LSB) 2005, XLV, S. 135-142.
  • Eine Verteidigung des Utilitarismus. Von Bernward Gesang (Reclam 2003). Rezension. In: Universitas 2004, 59. Jg., Nr. 694, S. 426.
  • Zur Einführung. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln –  Fairneß – Doping. Paderborn 2004, S. 9-23.
  • Sport als Kunst? Zur Unterscheidung von essentialistischen und formal-ästhetischen Konstitutionsbegriff. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln – Fairneß –  Doping. Paderborn 2004, S. 91-104.
  • Doping im Sport im Spannungsfeld von Natürlichkeit und Künstlichkeit. In: C. Pawlenka (Hrsg.): Sportethik. Regeln - Fairneß - Doping. Paderborn 2004 , S. 293-308.
  • Sportphilosophie oder Kulturanthropologie? In: Philokles. Zeitschrift für populäre Philosophie (2002) 1, S. 24-28.
  • Utilitarianism – The Adequate Ethics for High Performance Sports Relevant to Media. International Journal of Physical Education (2002), vol. XXXIX, S. 28-41.
  • Utilitarismus versus Kant - zur Frage einer Partikularethik für den medienrelevanten Leistungssport. In: dvs-Informationen. Vierteljahresschrift der Deutschen Vereinigung fürSportwissenschaft (2001) 16, Heft 3, S. 27-32.
  • Die ethische Bewertung der Dopingproblematik aus utilitaristischer Sicht. Oder: Warum minus mal minus nicht plus ist. In: A. K. Treml (Hrsg.): Sportethik. Frisch, fromm, fröhlich - foul? Jahrespublikation der Zeitschrift Ethik&Unterricht (2001 )9, S.30-37.
  • Was ist Sport? Eine metaphysische Wesensbestimmung. In: S. Güldenpfennig/D. Krickow (Hrsg.): Jahrbuch des Deutschen Olympischen Instituts 2000. Berlin, S. 93-101.
  • Die Knappheit der Zeit als Bedingung der Möglichkeit alles Spielerischen? – Gedankenspielereien über die Verspieltheit und das Spiel. In: O. Grupe (Hrsg.): Sport und Sportunterricht. Einführung in sportwissenschaftliches Disputieren, Reflektieren und Promovieren. Schorndorf 1999, S. 117-120.

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